Bővebb ismertető
Einleitung.
ü s gab unter den Menschen jener Zeiten auch wohl solche, die ihre Seele dem Geist mit den Eisaugen erschlossen hatten. Bei dem einen saß er beobachtend an der Quelle der Handlungen, über Gutes und Böses hohnlachend, alles verstehend, nichts verurteilend, untersuchend, forschend, zerzupfend, die Bewegungen des Herzens und die Kraft der Gedanken lähmend, indem er unaufhörlich hohnlachte."
„Der Kopf ist von seinem Vater und Großvater gebraucht; warum sollte sonst das Haar so dünn, die Lippen so blutlos und das Kinn so spitz sein?"
Die Dichterin, die mit ihrem visionären Blick Himmel und Erde durchschaut, erfaßt in diesen schönen Sätzen die Probleme der geistigen und körperlichen Degeneration der Kulturwelt. Es ist ein philosophisch-medizinisches Problem, das alle denkenden Geister unserer Zeit beunruhigt.
Ein Erkennen dieses Problems führt zu dem Wunsche, nach den Ursachen zu fahnden, um sie beheben zu können oder ihr Weiterschreiten aufzuhalten.
Das Problem hängt auf das innigste zusammen mit biologischen Fragen, wie Vererbung, Einfluß des Milieus auf Konstitution; es streift an soziale und soziologische Momente, wie Einwirkung der Schule und des Studiums und Einflüsse der modernen Lebensführung und Beschäftigung auf das Seelenleben des Einzelnen. Es hängt vom Ausgangspunkt der Betrachtungen ab, welchen Weg man einschlägt, um zur Aufhebung des Übelstandes zu gelangen.
Die nüchtern denkende anglosächsische Welt sieht den Kernpunkt des Problems in der körperlichen Degeneration als
Egyedi, Die Irrtümer der Psychoanalyse. 1 1