Bővebb ismertető
Prolog Das Licht der Sonne fiel in breiten Bahnen durch die hohen Fenster des Plenarsaals. Es leuditete in den erwartungsvollen Mienen der Genossen, als er durch ihre Reihen schritt, Hánde schüttelnd, die sich ihm entgegenstreckten, die Rücken der Freunde wie zum guten Glück berührend, selbst an die Brust gedrückt von ihnen. Vor dem Aufgang, der zum Pódium des Prásidenten führt, blieb er stehen. Die Sonne schien ihm jetzt voll ins Gesicht. Geblendet schlofi er sekundenlang die Augen. So hatte er es sich ertráumt. Eines Tages hier zu stehen, wie auf dem Gipfel eines Berges, den man in der Morgenfrühe bezwingt, um den Sonnenaufgang zu verfolgen. Zu erieben, wie sie blutigrot über den eisigen Rand des Horizonts steigt, den Gipfel ertastet und dabei ihn entdeckt, der den Berg bewáltigt hat, blank der Gletscher unter ihm, alle Mühe vergessen. So war es damals, als er noch in der Dunkelheit den Gipfel des Mont Ventoux erkletterte, mit einem Stofítrupp des Maquis, um den Sender der Deutschen dort oben auszuheben. Er láchelte. Er war nun oben. «Du mufit zum Prásidenten», flüsterte Hermann in sein Ohr, drángend; die Abgeordneten scharrten mit den Fiifien. Es wurde ganz still, als er die erste Stufe der Treppe nahm.