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Bei Andrew Connington, dem sechsten dieses Namens seit dem Begründer des Familienvermögens, hatte man erwarten mögen, dafi Begeisterung für das Religiöse ihm im Blute liege. Jedoch verschiedene Umstánde hatten dieses religiöse Feuer abgekühlt: die gar nicht methodistische Erziehung in der Kindheit, das spátere Zusammenleben mit seinem Onkel Mansell, einem überzeugten, amiisanten Freigeist, sowie die aufreibenden Erlebnisse des einen Jahres in den Schützengráben Frankreichs. Daher traf ihn jetzt, als er eines Sonntags im April, fünf Jahre nach dem Kriege, über den Avenue Road in Toronto schlenderte, das Láuten einer Kirchenglocke als ein Klang, der altvertraut, doch ohne innere Bedeutung für ihn war. Das Láuten hatte aufgehört, kurz bevor er an der Kirche ankam. Eine kleine alte Frau, sichtlich bestürzt über ihr Zuspátkommen, überquerte dicht vor ihm die Strafie, huschte die Stufen hinauf, zog an der schweren Kirchentüre und schlüpfte durch den Spalt hinein. Was in Andrew den Impuls weckte, ihr zu folgen, war wohl dieser Kampf mit der schweren Tür und der halb aus Uberlegenheit, halb aus Freundlichkeit entsprungene Wunsch, er wáre náher bei der Frau gewesen und hatte ihr die Mühe sparen können. Er überlegte einige Sekunden, überrascht und amüsiert, doch ohne feindliche Gefühle. Dann stieg er die Stufen hinauf und betrat die Kirche, lássig und mit beiláufigem Interesse - so, wie wenn man sich bei einem Regengufi unter die Markise eines Ladens stellt und bei diesem Aufenthalt das Schaufenster besieht. Sein letzter Kirchgang lag so weit zurück, und die Zahl der Gottesdienste seines ganzen Lebens war so klein, dafi das Gefühl, er nehme teil an etwas, gar nicht in ihm aufkam. Ohne im besonderen darauf zu achten, merkte er, daE der Ritus anglikanisch war, noch bevor er das Gebetbuch angesehen hatte, das einer von den Kirchenáltesten ihm brachte. Da die Texte monoton gesprochen wurden und Andrew sie nicht mitlas, gingen sie zum gröfiten Teil an ihm vorüber, bis am Schlufi