Bővebb ismertető
Es ist ein kühnes Unterfangen von mir, vi^enn ich meine Leser jetzt in die Stadt Ferrara führe, in der ich selbst nie gev^^esen bin.
Ich will daher auch nicht beginnen, die edle Stadt zu beschreiben, obgleich ich das ruhig tun könnte, denn wie sie im Jahre 1486 ausgesehen hat, dürfte ich geradesogut wissen wie ihre jetzigen Bewohner. Der Garten allerdings, der Garten des Herzogs von Ferrara — von ganz Ferrara brauchen wir nur diesen einen Garten — sah recht ärmlich aus. War doch der Herzog selbst nicht eben auf Rosen gebettet; er hatte viele Schulden, aber wenig Geld.
Er sagte stets: ,,Meine ganze Hoffnung und mein ganzes Leid sind meine Verwandten."
Was so zu verstehen ist, daß eine stattliche Anzahl armer Verwandter die Füße unter seinen Tisch steckte, er aber nur einige hochgestellte reiche Verwandte hatte, die ihn über Wasser hielten.
So lebte seine Hoheit ,,inmitten" seiner Verwandten. Seine Hofhaltung war so patriarchalisch und anspruchslos, daß manche Anekdote