Bővebb ismertető
Die Bitté der Herausgeber, das Thema der Knochenmarktransfusion monographisch darzustellen, erwies sich als eine schwierige Aufgabe. Handelt es sich doch um ein aktuelles Forschungsgebiet, das in vollem Flusse ist und von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen, Radiologen, Genetikern, Immunologen, Biologen und Klinikern, bearbeitet wird. Die vorliegenden Ergebnisse sind deshalb an vielen Stellen verstreut, als Erstbefunde oft uneinheitlich, in ihrer Interpretierung schwierig, nicht selten unsicher. Für den Kliniker knüpft sich an das Problem der Übertragung hámatopoetischer Zellen die Hoffnung, einige bisher prognostisch ernste Krankheiten in der Zukunft erfolgreicher behandeln zu können. Erste günstig erscheinende Beobachtungen stehen vielen enttáuschenden Ergebnissen und manchen noch unüberwindlichen Schwierigkeiten gegenüber. Die Wichtigkeit dieser Fragen, das allgemeine Interesse, dem sie begegnen, und nicht zuletzt das Fehlen einer entsprechenden Zusammenfassung im deutschen Schrifttum lieBen mir die gestellte Aufgabe aber auch besonders reizvoll erscheinen. Da sich die Reihe „Hámatologie und Bluttransfusion" in erster Linie an Kliniker wendet, so sollen die klinischen Ergebnisse und Probleme des Themas in den Vordergrund gestellt werden. Hierbei konnten wir uns auch auf eigene praktische Erfahrungen stützen. Sie wurden nur möglich durch die groBzügige Förderung und das lebhafte Interesse meines verehrten Lehrers, Herrn Professor Dr. N. Henning, dem ich mit Dankbarkeit dieses Buch widme. Fcrner habe ich für die selbstlose Unterstützung durch viele Mitarbeiter der Klinik zu danken, besonders den Herren Dr. K. Th. Schricker und Dr. F. Wolf sowie Fráulein Dr. S. Neef. Bei den radiologischen Tierexperimenten stand mir die wertvolle Hilfe von Herrn Professor Dr. Dr. G. Barth, Direktor des Instituts für medizinische Strahlenkunde der Universitát GieBen, zur Verfügung, dem ich ebenfalls meinen Dank abstatte. Eine Reihe wertvoller Beobachtungen verdanke ich der Zusammenarbeit mit zahlreichen Nachbarkliniken: Kinderklinik (Prof. Dr. A. Windorfer), Chirurgische Klinik (Prof. Dr. G. Hegemann), Chirurgische Poliklinik (Prof. Dr. H. Westhtjes), Frauenklinik (Prof. Dr. Dyroff) und pathologisches Institut (Prof. Dr. E. Müller) der Universitát Erlangen-Nürnberg. Den Herausgebern sage ich für ihre verstandnisvollen Anregungen, dem Verlag für die mustergültige Ausstattung des Buches meinen verbindlichsten Dank. Erlangen, im Juni 1962 S. wltte