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GELEITWORT DES ÜBERSETZERS
Jesus Christus ist nicht gekommen, die Welt zu riditen, sondern sie zu retten. Er wollte nidit den Tod des Sünders, sondem daß er sidi bekehre und lebe. Er kam nidit um der Gesunden willen, sondem um die Kranken zu heilen.
Das vorliegende Buda sdiildert kein Heiligenleben, sondem das Erleben eines Geheilten. Der Dominikanerpater und Theologie-Professor Francis MacNutt entwirft keine Systematik der Heilungsgnade, sondern er beriditet von seiner Begegnung mit Jesus Christus, der ihn ausziehen ließ, für die Kranken zu beten.
Das Heil zu verkünden und dadurch andere zu heilen macht den Autor weder zu einem Heiligen nodi zu einem „Heiler". Sich selbst bezeidinet er als Durchsdinitts-Christen. Mit zahllosen Christen aller Zeiten will er nidits anderes, als den Sen-dungs-Auftrag anzunehmen und emst zu nehmen, „die Frohe Botschaft zu verkünden und Kranke zu heilen" (Lk 9,6).
Sein Bericht wendet sich darum nicht nur an die Fachwelt: Theologen, Mediziner, Psychiater und Psychologen. Zuerst und zunächst schreibt MacNutt für Laien, ihnen das Erfahrene mitzuteilen, durch das eigene Zeugnis andere zu ermutigen, selbst auszuziehen, im Namen Jesu „das Reich Gottes zu verkünden und die Kranken gesund zu machen" (Lk 9,2).
Dadurch aber wird die emeuerte Glaubens-Erfahrung des Fachtheologen alter Schule gleichzeitig zur praktischen Überwindung allzu ausschließlich vom wissenschaftlichen Positivismus geprägten Denkens. Theologie, Psychiatrie, Medizin und Psychologie wissen sich heute gleichermaßen in der Sackgasse, sofern sie noch immer Wissenschaftstheorien und den ihnen zugrundeliegenden Weltanschauungen des vergangenen Jahrhunderts verpflichtet sind. Aus seiner Erfahrung weist