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ERSTES BUCHiIn. dieser Nacht tobte ein heftiger Schneesturm an der deutschrussischen Grenze. Wütend spie er dem armen Wanderer harte Schneekörner ins Gesicht. Wie ein zorniges Tier überfiel ihn der Wind von allen Seiten und zerrte höhnisch an seinen Kleidern. Man konnte sich nicht vor ihm retten. Das Gesicht brannte, als wäre es vom Feuer versengt und nicht dem eisigen Atem des Frostes ausgesetzt.Im dichten Walde war es schön gewesen. Leise knirschte der Schnee unter den Stiefeln und schimmerte blau in der frostklaren Luft. Weich und flockig lag er auf den gegabelten Zweigen, die sich unter seiner Last bogen. Im Felde heulte der Wind, aber sein Brüllen verwandelte sich in den dunklen Wipfeln kerzengerader, hoher Fichtenstämme in sanftes Brausen und schwoll in dunkler Ferne unter der Himmelskuppel zu einem wütenden Orkan an.Der Wanderer erreichte eine Lichtung und danach freies Feld. Sofort stürzte sich der Sturm brüllend über ihn. Himmel und Erde verschwanden in einem wirbelnden Chaos, das auch ihn und seinen Begleiter zu verschlingen schien.Der Mann, der ihm als Führer diente, blieb stehen und wandte ihm sein bärtiges Gesicht zu. Zwei Koffer, mit einem über die Schulter geworfenen Riemen verbunden, baumelten auf Brust und Rücken und bildeten seltsame, schneebedeckte Buckel. In der dicken Lammfelljacke und der hohen, schneebedeckten Mütze wirkte die mächtige Gestalt wie ein geheimnisvoller Riese aus einem Märchenbuch.