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Adolf Ciborowski - Die Kultur Volkspolens [antikvár]

Die Kultur Volkspolens [antikvár]

Adolf Ciborowski, Stanislav Witold Balicki

 
Vom VerlagDieses Buch erscheint am Vortage des Kongresses der Polnischen Kultur, welcher im letzten Jahr der Millenniumsfeiern des Polnischen Staates zusammentritt. Die Gedanken der ganzen an diesen Feierlichkeiten teilnehmenden Bevölkerung sind auf die Bande zwischen der alten und der neuen Zeit gelenkt, umfassen die historischen Errungenschaften unseres Volkes. Diese Errungenschaften und diese Bande im Bereich der nationalen Kultur zu zeigen, an sie zu erinnern, ist eine der Aufgaben des Kongresses der Polnischen Kultur, eines wichtigen...
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Vom VerlagDieses Buch erscheint am Vortage des Kongresses der Polnischen Kultur, welcher im letzten Jahr der Millenniumsfeiern des Polnischen Staates zusammentritt. Die Gedanken der ganzen an diesen Feierlichkeiten teilnehmenden Bevölkerung sind auf die Bande zwischen der alten und der neuen Zeit gelenkt, umfassen die historischen Errungenschaften unseres Volkes. Diese Errungenschaften und diese Bande im Bereich der nationalen Kultur zu zeigen, an sie zu erinnern, ist eine der Aufgaben des Kongresses der Polnischen Kultur, eines wichtigen Ereignisses der Millenniumsfeiern des Polnischen Staates. Das polnische Volk hat wie andere Völker seine eigene und einmalige Kultur geschaffen, die zugleich durch vielerlei Bande mit der allgemeinmenschlichen Kultur verknüpft ist und diese auf vielen Gebieten bereichert. Der Kongreß wird also eine Manifestation der großen Errungenschaften unserer nationalen Kultur sein.Doch wird sich seine Rolle keineswegs nur darauf beschränken. Wir blicken rückwärts und konfrontieren die Gegenwart unseres Volkes und Staates mit der Vergangenheit vor allem im Gedanken an das Heute und das Morgen. Und so wie wir politische Schlußfolgerungen aus früheren Erfahrungen des Volkes ziehen, so ziehen wir Schlußfolgerungen auch aus der heutigen Entwicklung unserer Kultur, aus der kulturellen Revolution, die sich in Volkspolen vollzog, und ausBogusiaw LesnodorskiBegegnung mit der GeschichteEine auch für Ausländer augenfällige Erscheinung im heutigen Polen ist das besondere Interesse für die Geschichte, von der ältesten bis zur jüngsten. Ist es nur Neugierde, Wissensbegierde nach vergangenen Dingen oder Menschen? Durchaus nicht! Man kann die Behauptung wagen, daß es keinen Polen im Land an der Weichsel und Oder, keinen Landsmann im Ausland, auch keinen von polnischen Vorfahren stammenden Bürger anderer Länder gibt, dem die eigene nationale und allgemeine Geschichte gleichgültig wäre. Es könnte natürlich jemand sagen : Welch merkwürdige kollektive Besessenheit in einer Epoche, in der unsere Gedanken nicht so sehr den laufenden Dingen, sondern eher der Zukunft gelten! Nun, dieses riesige Interesse für die Zukunft hängt mit Betrachtungen und Erwägungen über die ältere und jüngere Vergangenheit zusammen. Aber nicht vom Blickwinkel eines Antiquariats ehrwürdiger Andenken aus gesehen, nicht aus sentimentalem Affekt, nicht über Tragödien und heroische Taten grübelnd, an denen den einen und den anderen die polnische Geschichte so reich ist. Polen hat verschiedene Perioden von Aufschwung und Niedergang durchlebt, es gab Zeiten, in denen es von der Landkarte Europas verschwunden war. Warum kam es so? Welche Ursachen waren für das eine und andere entscheidend? Das ist die Frage wiederholen wir nach dem über das historische Drama der Menschen und Dinge sinnierenden Prinzen von Dänemark. Denn welches Land hat in den verschiedenen historischen Stürmen so viele Bürger verloren wie wir? In welchem Lande sind in den Feuersbrünsten der Kriege so viele Baudenkmäler, Kunstwerke, Handschriften in Archiven, nicht im Druck erschienene literarische und wissenschaftliche Arbeiten unwiederbringlich verlorengegangen wie bei uns?Nicht nur auf diese Frage wollen wir eine Antwort versuchen. Noch wichtiger ist heute wohl eine andere Frage, eine andere Antwort: Welchen Wert hatte trotz der vielen Hindernisse die friedliche Arbeit, das schöpferische Wirken der Polen im Laufe der Jahrhunderte? Welchen Beitrag haben sie hier im Lande der Väter und in vielen Zentren der ökonomischen und politischen Emigration zur allgemeinen Zivilisation geleistet? Was war und was ist die polnische Kultur, das Produkt und die wertvollste Leistung unserer Geschichte? Sie trug immer spezifisch bodenständigen Charakter, was durchaus nicht nur auf Folklore, auf die heute in der Welt so bekannten polnischen Ballette", besonders auf das märchenhaft farbige, flotte Mazowsze" bezogen werden darf. Sie hat immer fremde, von außen her kommende Elemente aufgenommen und verarbeitet, vor allem slawische und die im Land an der Weichsel und Oder so hoch geschätzten Elemente der mittelmeerländischen13

Termékadatok

Cím: Die Kultur Volkspolens [antikvár]
Szerző: Adolf Ciborowski Stanislav Witold Balicki
Kötés: Vászon
Méret: 210 mm x 250 mm
Adolf Ciborowski művei
Stanislav Witold Balicki művei
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