Bővebb ismertető
Vorwort
Die Neugestaltung der beiden ersten Bände des ,Grundrisses' konnte sich wenigstens in der allgemeinen Gliederung des Stoffes noch an das ursprüngliche Werk Lübkes anlehnen; bei dem vorliegenden dritten Bande war auch in dieser Hinsicht ein freieres Verfahren geboten, u. a. schon aus dem Grunde, weil der Barockstil, den die früheren Ausgaben in die Darstellung der Renaissancearchitektur mit einbezogen hatten, bei der jetzt angenommenen Einteilung für den abschließenden vierten Band aufzusparen blieb. Aber auch sonst drängte die Uberfülle des Stoffes gerade für den hier behandelten wichtigen Zeitraum stetig über die enggezogenen früheren Grenzen hinaus, so daß diese vielfach anders abgesteckt werden mußten. Es war mein eifrigstes Bestreben, der Darstellung den Vorzug der knappen Übersichtlichkeit zu wahren; trotzdem ist der Band fast auf den doppelten Umfang der entsprechenden Teile der 11. Auflage angewachsen. Daß die Hauptmeister der italienischen wie der deutschen Renaissance dabei ausführlicher behandelt sind, wird hoffentlich gerechtfertigt erscheinen.
Bezüglich der Literaturnachweise darf wohl bemerkt werden, daß sie auf Vollständigkeit selbstverständlich keinen Anspruch machen, sondern nur dem eindringlichere Belehrung Suchenden einen Fingerzeig geben wollen. Uberhaupt als ein Buch zum Lesen und Lernen, aber nicht als Bilderbuch und noch weniger als Sammlung aphoristischer Essais möchte der neue ,Liibke'
aufgenommen werden. ^ ^
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Die 13. Auflage folgt der zwölften so rasch nach, daß wesentliche Änderungen nicht geboten erschienen. Doch sind Text und Anmerkungen
sorgfältig durchgesehen und, wo es nötig war, verbessert resp. ergänzt worden.
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Die 14. Auflage unterscheidet sich von den vorhergehenden wiederum durch beträchtliche Umgestaltungen, Zusätze und Verbesserungen. Völlig neu geschrieben ist der Abschnitt über italienische Malerei des 15. Jahrhunderts (S. 154—246), den zur zwölften Auflage mein Schüler und Freund Herr Dr. C. Buchwald in Breslau beigesteuert hatte. Die Zahl der Abbildungen ist von 488 auf 549, die der Kunstbeilagen von 8 auf 20 gewachsen.
Greifswald, im Dezember 1911
Max Semrau