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VORWORT Die deutsche Kürschnerei muß mit allen Kräften dahin streben, daß sie wieder den Platz erobert, den sie vor etwa zwei Jahrzehnten im Rahmen der einheimischen und der internationalen Wirtschaft innehatte. Es gilt Wertarbeit zu schaffen, die sich im Wettbewerb der Länder wieder die hohe Anerkennung des Auslandes erringt, die sie einst, insbesondere auch auf der Internationalen Pelzfachausstellung im Jahre 1929, fand. Nur so wird es gelingen, daß auch das deutsche Kürschnergewerbe wieder einen beträchtlichen Anteil zur deutschen Warenausfuhr beiträgt, die wir zum Wiederaufbau unseres Vaterlandes so nötig brauchen. Diese Aufgaben lassen sich aber nur dann erfüllen, wenn der deutsche Kürschner neben einem tüchtigen praktischen Können auch ein Fachwissen besitzt, das über die Bedürfnisse der altgewohnten Berufsarbeit hinausgeht, ihn die Zeichen der Zeit erkennen und in deren Sinne selbst Neues schaffen läßt. Zur Erwerbung dieser unentbehrlichen Grundlage will das vorliegende Buch den vorwärtsstrebenden Angehörigen des Kürschnerberufs verhelfen. Es setzt dabei die Elemente des handwerklichen Könnens voraus und wendet sich in erster Linie an die Kollegen, die bereits auf längere praktische Bewährung zurückblicken können. Die Verfasser haben auf Grund langjähriger Praxis im In- und Auslande und ihrer Tätigkeit als Lehrer und Prüfende der Deutschen Kürschnerschule in Leipzig alles das zusammengefaßt, was den Kürschner befähigt,