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Die vier Löwen schritten den Abhang jenseits des Flusses herunter und überquerten ihn auf den Trittsteinen unterhalb des Badeteichs. Eine Löwin machte kurz Halt, um zu trinken, und dann kamen sie mit ihrem geschmeidigen, arroganten Gang über ein Stück freien Graslandes, das einst gepflegter Rasen gewesen war, heran. Sie blieben kurz vor dem Kettenzaun stehen, der sich um das Haus herumzog.
»Sie riechen das Fleisch«, sagte Neil. »Gott, sind die nicht verdammt großartig?«
Mit peitschender Schwanzquaste schlich Bismarck, das mächtige Leittier mit voller, dunkler Mähne, langsam am Zaun entlang und stieß dabei kurze, tiefe Grollaute aus.
»Ihr habt also Hunger, was?« rief Neil. »Warum jagt ihr nicht wie richtige Löwen? Ich habe nicht vor, euch tagein tagaus mit durchzufüttern.« Er wandte sich zu Christine: »Gestern habe ich nahe beim großen Felsen den Kadaver eines Antilopenbocks gefunden. Sie verstehen sich also noch sehr gut aufs Jagen. Sie sind einfach stinkfaule Mistviecher, mögen es gern, wenn man sie verwöhnt.«
Seine Stimme war tief und klang wie das ferne Brüllen eines Löwen. Überhaupt hatte er in Christines Augen etwas Löwenhaftes: das üppig wuchernde gelbe Kopf- und Barthaar, die kräftigen sonnenverbrannten Arme und Beine, die weite Brust, der Bauch, der sich stramm gegen den Ledergürtel spannte. Neil stieg von der Veranda und näherte sich dem Zaun.
»Sei vorsichtig«, sagte sie.
»Die tun mir nichts. Die wissen ganz genau, wo die leckeren Sachen herkommen.«
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