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Erstes BuchErstes KapitelMHa, Diomed, das trifft sich gut. Speisest du heute bei Glaulius zu Nacht?" fragte ein junger Mann, der seine Tunilca in jenen losen weiblichen Falten trug, die andeuteten, daß er ein Mann von Stande und ein Stutzer war.,,Ach nein, lieber Clodius, er hat mich nicht eingeladen", entgegnete Diomed, ein Mann von stattlichem Aussehen und mittlerem Alter. Beim Pollux, ein schönes Mißgeschick! Denn man sagt, seine Nachtessen seien die besten in Pompeji."Ganz leidlich - doch ist für mich nie genug Wein dabei. In seinen Adern fließt nicht das alte Griechenblut, denn er behauptet, der Wein mache ihm am anderen Morgen einen schweren Kopf."Mag wohl einen anderen Grund für diese Knickerei geben", erwiderte Diomed mit aufgezogenen Brauen. Bei all seinem Dünkel und übertriebenem Wesen ist er, denk' ich, nicht so reich, als er sich anstellt, und spart vielleicht lieber seine Amphoren als seinen Witz."Ein weiterer Grund, bei ihm zu essen. Künftiges Jahr, Diomed, müssen wir einen anderen Glaukus ausfindig machen."Er liebt auch die Würfel, hör' ich."Er liebt jedes Vergnügen, und solange er das Vergnügen, Abendessen zu geben. Hebt, lieben wir ihn alle."Ha! Ha! Clodius, gut gesagt. Hast du übrigens meine Weinkeller schon gesehen?"Ich meine nicht, mein guter Diomed."Gut, da mußt du dieser Tage mit mir zu Nacht speisen; ich habe erträgliche Muränen in meinem Fischbehälter und will Pansa, den Adil, mit dir laden."Ach, keine Umstände um meinetwillen! Ich bin leicht zufrie-r'i : vii." I l.