Bővebb ismertető
EinleitungEs gibt unterschiedliche Sorten von Jägern. Für diese und jene Gruppe besitzen wir bereits etliche bezeichnende Begriffe. Sie sind nicht von besonderem Wohlklang, aber dafür wirklichkeitswahr. Leider! Wer kennt sie nicht, die Aas-, Profit-, Beutemacher-, Auch-, Sonntags-, Gecken- und Schmarotzerraubjäger, die Schießer und Knaller! Keiner von, ihnen hat dem andern etwas vorzuwerfen, denn in der ethischen Einstellung zur Jagd, in der Gesinnung, lassen sich alle auf den gleichen Nenner zurückführen: unweidmännische Jagdausübung! Solchen Nimrodianern kommt es in der Regel nur darauf an, ihre Mitrailleusenleidenschaft zu befriedigen, tüchtig zu bullern und sich dabei als Jägersmann aufzuspielen. Daß die Jagd aber als Weidwerk eine Kunst und Wissenschaft, ein vornehmer, aber gerade darum auch verpflichtender Sport und darüber hinaus eine verantwortungsvolle Tat im Dienste eines harmonischen Ausgleiches zwischen Natur und Kultur darstellt, eignet bedauerlicherweise nur einer kleinen Minderheit von Grünröcken als konstitutives Element ihrer weidnerischen Betätigung.Für die ersterwähnte Gruppe von sogenannten Jägern ist dieses Buch nicht geschrieben. Denn es stellt zu große Anforderungen, sowohl an ihr Können wie auch an ihr Wollen. Zudem steht der jagdmoralische Gehalt des Buches in schroffem Widerspruch zur Gesinnung jener Nimrode. Mit umso größerem Vertrauen aber lege ich mein Werk jenen in die Hände, die um die ernste Verpflichtung des edlen Weidwerks und um die Schönheit einer vornehmen Jagdpraxis wissen. Ihnen wünsche ich izur Lockjagd ein herzliches , .WeidmannsheilA m d e n (Schweiz)Der Verfasser