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Der schlaue Det
Fritzchen
Edi der Schelm
Die Mainzelmännchen des Zweiten Deutschen Fernsehens, deren lustige Streiche und Erlebnisse fast jeden Abend zu sehen sind, sind auch im Bilderbuch ein großer Erfolg geworden.
Viele Kinder und Erwachsene wollen eben auch wissen, was sie vor und nach der Sendezeit im Studio machen, und vor allem, was sie alles treiben, wenn sie nicht dort arbeiten müssen.
Natürlich geht es bei ihnen meist sehr aufregend zu, wie, das zeigt dieses und alle anderen Mainzelmännchen-Bilderbücher:
DIE MAINZELMÄNNCHEN BRINGEN'S AN DEN TAG DIE MAINZELMÄNNCHEN HELFEN IN DER NOIl DIE MAINZELMÄNNCHEN GEHEN AUF DEN JAHRMARKT DIE MAINZELMÄNNCHEN FAHREN IN DIE FERIEN
An einem sonnigen Sonntagmorgen rüsteten sich die Mainzelmännchen schon ganz früh zu einem Ausflug in den nahen Wald. Sie wollten Pilze und Walderdbeeren suchen.
Im Gänsemarsch ging es einen schmalen Pfad entlang, bis sie an einen Bach kamen. Unterwegs beobachteten sie Schmetterlinge und Käfer und entdeckten sogar ein Vogelnes^Sie mußten über den kleinen Bach, wenn sie den Wald schnell erreichen wollten, aber weit und breit war keine Brücke und kein Steg zu seher^
Da machte der kleine Conni plötzlich ein ganz pfiffiges Gesicht, klatschte in die Hände und rief: „Ich hab's!" Er hatte sich eine tolle Sache ausgedacht, um seine Freunde an der Nase herumzuführen.
„Liebe Freunde", sagte er und stellte sich auf einen Baumstumpf, „liebe Freunde, wie kommt man am besten über einen Bach? Doch wohl über eine Brücke, nun - bauen wir also eine Brücke!"
„Hach, womit denn, wie denn? Hast du denn Holz?" schrien alle durcheinander. Jetzt kommt es darauf an, dachte Conni, ob sie sich hereinlegen lassen, und er verkündete: „Wir bauen die Brücke mit uns selbst. Einer muß sich auf die Schultern des anderen setzen, der muß sich ein wenig nach vorne beugen, der nächste klettert auf dessen Schultern und so weiter bis wir einen Bogen über den Bach gespannt haben."
Conni redete ganz schnell auf seine Freunde ein, dirigierte diesen dahin und jenen dorthin, befahl dem einen, sich auf die Schultern des anderen zu setzen, redete und redete, so daß den Freunden gar keine Zeit zum Nachdenken mehr blieb. Darauf hatte der kleine Pfiffikus ja seinen Plan aufgebaut. Nun kletterte einer auf die Schultern des anderen und beugte sich nach vorne. Nur mit Mühe konnte sich der Untermann an einem Schilfbüschel festhalten. Tatsächlich gelang es ihnen so, eine ,Brücke' über den Bach zu schlagen. Conni hatte sich im Hintergrund gehalten, und als die Brücke fertig war, nahm er einen Anlauf, sprang auf den Rücken des ersten Mainzelmännchens und rannte wie auf einer richtigen Brücke an das andere Ufer.