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Die Meisterwerke des Prado-Museums [antikvár]

F. A. de Sotomayor

 
Die Gemáldesammlung des Prado ist quantitativ wie qualitativ eine der bedeutendsten der Welt; sie ist unerreicht in ihrer Füllé an Hauptwerken des Tizian und Rubens sowie der gröfiten Maler der nationalen spanischen Schule: Greco und Velázquez, Ribera, Murillo und Goya. Der Pradokatalog umfafit rund 2500 Nummern. Die Geschichte der Bilder ist aufs engste verknüpft mit jener der spanischen Herrscher. Die "katholischen Könige Ferdinánd (1479-1516) und Isabella (1474-1504), deren Kunstsinn ungemein rege war, entfalteten bereits eine...
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Die Gemáldesammlung des Prado ist quantitativ wie qualitativ eine der bedeutendsten der Welt; sie ist unerreicht in ihrer Füllé an Hauptwerken des Tizian und Rubens sowie der gröfiten Maler der nationalen spanischen Schule: Greco und Velázquez, Ribera, Murillo und Goya. Der Pradokatalog umfafit rund 2500 Nummern. Die Geschichte der Bilder ist aufs engste verknüpft mit jener der spanischen Herrscher. Die "katholischen Könige Ferdinánd (1479-1516) und Isabella (1474-1504), deren Kunstsinn ungemein rege war, entfalteten bereits eine gewisse Sammeltátigkeit, und ihrer Vorliebe für die niederlándische Maierei verdankt der Prado manches Stück. Schon ihre Vorgánger hatten mehr als ein Altarwerk aus Flandern kommen lassen. Das starke Interesse Karls V. (1519-1556) für die bildenden Künste und groJ3en Künstler, vor allém für Tizian, ist wohl jedem bekannt. Der Grundstock der Madrider Tizian-Sammlung wurde von ihm und seiner nicht minder kunstverstandigen Schwester Maria, Witwe des Königs von Ungarn und Statthalterin der Niederlande, gelegt. In seine Einsamkeit nach Yuste nahmKarl V. nicht nur die berühmte Gloria Tizians mit, sondern einen Ecce homo" und zweiDarstellungen der Dolorosa von Tizian und das Bildnis seiner Schwiegertochter, der Königin Maria von England, von Antonis Mor. Philipp II. (1556-1598) war nicht minder kunstfreudig als sein Fater. Er bescháftigte Tizian und Antonis Mor, verschajfte sich Werke von Veronese und vereinigte jene einzigartige Sammlung von Werken des Hieronymus Bosch, die sich heute zum Teil im Prado, zum. Teil noch im Escorial befindet, wo Philipp II. seit 1574 fast alle seine Gemálde aufgestellt hatte. Eine ganze Schijfsladung niederlándischer Bilder, die er ah Kronprinz gesammelt hatte, ging vor Gijon bei einem Sturm zugrunde, als sie nach Spanien gebracht werden sollten. Von den Altdeutschen besafi der Monarch bereits die grófién Tafeln von Baldung Grien. Philipp III. (1598-1621) beschüftigte zwar eine gr öfi ere Anzahl von Hofmalern, doch war er kein besonders eifriger Sammler. Um so mehr war sein Sohn, Philipp IV. (1621-1665), sammelfreudig, der grofie Gönner des Velázquez, einer der kunstverstandigsten Fürsten aller Zeiten, der nur in dem ihm befreundeten englischen König Kari I. einen ebenbürtigen Rivalen hatte. Eine grofie Anzahl der Perlen des Prado stammen aus der Auktion der Hinterlassenschaft des unglück)

Termékadatok

Cím: Die Meisterwerke des Prado-Museums [antikvár]
Szerző: F. A. de Sotomayor
Kiadó: Holbein-Verlag
Kötés: Vászon
Méret: 240 mm x 320 mm
F. A. de Sotomayor művei
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