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Charles Darwin, Friedrich Engels, Rudolf Virchow und die »Affensache«
Vor reichlich 100 Jahren entbrannten heftige Diskussionen um den Ursprung des Menschen, um seine Abstammung vom Affen und um die Grundlagen menschlicher Stammesentwicklung überhaupt. Das geschah in einer Zeit, als im Klassenkampf der Arbeiterbewegung der Marxismus an Boden gewann, als die Naturwissenschaften rasch voranschritten und Dogmen der Religion in Frage stellten. Unmittelbarer Anlaß für die Auseinandersetzungen um den Ursprung des Menschen waren die Entdeckungen von Zusammenhängen und Gesetzmäßigkeiten der naturgeschichtlichen Evolution, die der englische Naturforscher Charles Darwin 1859 und 1871 veröffentlichte (siehe Abb. 2 und 6). Darwin gab damit den Vertretern antireligiöser und materialistischer Weltan-, schauungen naturwissenschaftliche Argumente über die naturgesetzliche Entstehung des Menschen in die Hand.
Darwin verband die menschliche Stammesgeschichte konsequent mit dem Tierreich und erklärte ihre Entfaltung mit der Wirkung gleicher Gesetze, die auch die Entstehung und Veränderung von Tierarten hervorbringen. In der Naturauseinandersetzung entstand nach Darwins Überzeugung aus einer hochentwickelten Affenart der Mensch. Wechselnden Umweltbedingungen - der Beginn der menschlichen Evolution gehörte, wie sich spä-
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