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Miss Marple erzählt eine GeschichteIch glaube nicht, meine Lieben, daß ich euch je die ziemlich seltsame Geschichte erzählt habe, die vor ein paar Jahren passiert ist. Weder dir, Raymond, noch dir, Joan. Ich möchte auf keinen Fall eingebildet erscheinen Natürlich weiß ich, daß ich im Vergleich mit euch jungen Leuten überhaupt nicht clever bin Raymond schreibt so moderne Bücher über ziemlich unsympathische junge Männer und Frauen, und Joan malt bemerkenswerte Bilder, alles darauf ist eckig oder weist seltsame Rundungen auf - wirklich, sie sind sehr gelungen, meine Liebe! Doch was sagt Raymond immer von mir? Natürlich auf nette Art, denn er ist der netteste Neffe, den man sich vorstellen kann daß ich hoffnungslos altmodisch bin. Wovon sprach ich doch gerade? Ja, natürlich, ich möchte nicht eingebildet erscheinen, obwohl ich ein ganz klein wenig stolz auf mich bin, denn ich habe mit etwas gesundem Menschenverstand ein Problem gelöst, das wesentlich klügeren Köpfen als meinem zu schaffen machte. Zwar lag die Lösung von Anfang an auf der Hand Also, ich werde euch meine kleine Geschichte erzählen, und wenn ihr meint, daß ich mir zu viel darauf einbilde, denkt daran, ich habe einem Menschen geholfen, der sich in großen Schwierigkeiten befand. Ich erinnere mich, daß Gwen eines abends um neun Uhr - ihr erinnert euch doch noch an Gwen, mein nettes rothaariges Dienstmädchen? - also, Gwen kam und sagte mir, Mr. Petherick und ein anderer Herr wünschten mich