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Nidc Lanzetta stellte den Diplomatenkoffer mit Aluminiumrahmen in dem dunklen Hauseingang neben dem Kino zu Boden. Nach einem Blick auf seine Armbanduhr griff er in die Innerttasche seiner Jacke und zog ein schmales Stahlblatt von drei Zoli Lángé hervor. Er führte den Stahlstreifen in den Schlofispalt ein, tastete nach dem Druckpunkt und hörte schliefílich ein leises Klicken. Die Tür öffnete sich, und er trat auf lautlosen Gummisohlen ein. Nachdem er die Tür behutsam hinter sich geschlossen hatte, tastete er sich in völliger Dunkelheit zu der Eisentreppe hin. Es war ein dreistödciges Geschaftshaus ohne Aufzug und ohne Portier. Ein Mann von einer Bewadumgsagentur kam alle zwei Stunden vorbei imd schaute nach, ob die Tür verschlossen war. Die letzte Überprüfung war um dreiundzwanzig Uhr erfolgt. Jetzt war es dreiundzwanzig Uhr zwanzig, noch zehn Minuten bis zum Ende der Kinovorstellung und hundert Minuten bis zur náchsten Türprüfung. Auf dem ersten Treppenabsatz schaltete Lanzetta eine Stabtaschenlampe an. Immer zwei Stufen auf einmal nehmend, stieg er dann schnell und geráuschlos empor. Die Sprossen der zum Dach hinaufführenden Eisenleiter fühlten sich reibeisenförmig rauh an unter seinen dünnen grauen Baumwollhandschuhen, die sonst Angestellte von Bestattungsinstituten trugen. Lanzetta hatte eine Abneigung gegen Gummihandschuhe. Sie safien zu eng, und man hatte ein unnatürliches Gefühl. Am liebsten hatte er überhaupt keine Handschuhe getragen, aber das Bestreichen der Fingerkuppen mit Gummikitt wirkte nicht immer zuverlassig. Die Leichenbestatterhandschuhe waren auch in Ordnung. Er braudite eine ganze Menge davon: für jede Arbeit ein neues Paar. Lanzetta riegelte die Daditür auf und trat in den frostigen Wind hinaus, den Diplomatenkoffer mit -Ser Vorsicht be-