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D as Atelier des Meisters war nicht weit, Gwen gönnte sich Zeit für einen Umweg durch den Jardin du Luxembourg.
Auf den Straßen war der Matsch über Nacht in den Hufspuren erstarrt, nur im Schatten der vorstehenden Dächer lag der Schnee noch weiß und imberührt am Straßenrand.
Gwen fror. Der Wind ritzte ihre Haut auf und trieb ihr Tränen in die Augen. Ihr Kleid entsprach nicht der Jahreszeit, es war das Festkleid, in dem sie an warmen Herbstabenden im Arm von Ambrose getanzt hatte, damals, vor Jahren, an den Bällen der Kunstakademie. Ein berauschendes Wirbeln durch die Menge, das Glück in Reichweite, fast so greifbar wie Ambroses Arm, der sich schüchtern um ihre Taille gelegt hatte. Und erst die neidischen Blicke. Vom jungen Ambrose hatte man sich in den Londoner Kunstkreisen viel versprochen. Gwen verschränkte die Arme vor der Brust imd strich fröstelnd der Mauer des Cimetiere Montparnasse entlang.
Das Frühlingslicht tauchte den Jardin du Luxembourg an diesem Apriltag in milde Trostlosigkeit. Laub schwamm im großen Bassin, faulte auf den Wegen und in den Faltenwürfen der Statuen. Der Schnee lastete auf den Bäumen und erstickte jedes Geräusch. Gwen hörte nur den Kies unter den Sohlen knirschen, hörte die Stille, ihren Atem, dann und wann das Flattern eines aufgescheuchten Vogels. Sie war allein um diese Zeit, die Spaziergänger mussten morgens mit ihren Hunden im