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Jean fühlte sich wie ein Fisch, der sich wohlig in Robertas Wärme, in ihrem klaren Duft drehte. Seine Hände streichelten ihren Körper. Sie umarmte ihn, und ihre Stimme wurde dunkel. Schläfst du?Nein, murmelte Jean.Roberta neigte sich über ihn, um ihre nassen Haare hatte sie ein Frotteehandtuch gewickelt. Ihre nackte Haut war gebräunt und seidig. Ihre fünfunddreißig Jahre glaubte man ihr nicht. Roberta war Chirurgin, und trotz ihres harten Berufes war sie melancholisch und verwundbar.Jean Gery war erst einundzwanzig. Medizinstudent im sechsten Semester. Er streckte sich und zog die Schulter hoch. Roberta betrachtete ihn. Er war sehr schön.Es war ein Nachmittag in Paris, und Roberta und Jean hatten miteinander geschlafen.Wie heißt der medizinische Begriff für >miteinander schlafen fragte er.Sie sah ihn verblüfft an und lachte.Als ob du das nicht wüßtest!Im Vergleich zu ihrer schmalen Taille hatte sie große Brüste, etwas kurze Schenkel und einen festen, runden Hintern in einem Baumwollhöschen, ein rührendes Höschen, in dem sie fast kindlich wirkte.Roberta setzte sich auf den Rand des Bettes und lächelte ihn an. Ich hoffe, daß ich mich nicht in dich verliebe, das wäre sehr dumm, meinst du nicht?Du bist doch eine sehr kluge Frau.Siehst du.Was sehe ich?Du siehst auch ein, daß ich mich nicht in dich verlieben darf. Er lachte und zog sich an. Bitte sage mir, daß ich dich nicht lieben darf, sagte sie ernst.Du darfst mich nicht lieben, wiederholte er.