Bővebb ismertető
I.
Die Vorkriegszeit
Der Abstand, der uns von der Zeit vor dem Weltkrieg trennt, ist nicht mit der Zahl der Jahre zu fassen, die zwischen 1914 und heute liegen. Die Umwälzungen, die wir auf politischem, wirtschaftlichem und geistigem Gebiete in den legten Jahrzehnten erlebt haben, rücken die Verhältnisse der Vorkriegszeit in eine größere Entfernung als Erscheinungen, die zeitlich sehr viel weiter zurückliegen. Wiir begreifen die Menschen von damals nicht mehr. Unsere Vorstellungen sind von den ihren so gründlich verschieden, daß wir mit denselben Worten andere Dinge meinen, und daß für die meisten Erscheinungen neue Begriffe geprägt werden mußten.
Während die Erinnerung an jene Tage langsam versinkt und von den unaufhörlich neu auf uns einstürmenden Eindrücken überdeckt wird, steigt in unserer Vorstellung eine neue Welt der Vergangenheit auf, eine Welt, die vielleicht nichts mit der Wirklichkeit der Vorkriegszeit gemein hat, jene wundervolle Welt des „Friedens", die uns im Weltkrieg, Nachkrieg, Revolution und Inflation, Reparationswahnsinn und Demokratie, Kampf um die nationale Selbstbestimmung und Rüstungswettlauf der Welt, Ringen um die Rohstoffgrundlage unserer Industrie und im Versuch des Auslandes, dem deutschen Volk den Lebensraum zu beschneiden, verloren geangen ist. Jene Zeit scheint — wirtschaftlich gesehen — vor allem eine Harmonie der Verhältnisse und der Entwicklung besessen zu haben, wie wir sie heute nicht mehr kennen.
Nicht lange nach der Jahrhundertwende rühmte der Begründer des neuen britischen Imperialismus, Charles Dilke, seine Zeit