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DIE NEUE BERECHNUNGSMETHODE FÜR KOMPLIZIERTE MAGNETISCHE KREISE VON HOHER SÄTTIGUNG
VORWORT
Vorliegendes Buch befaßt sich mit den Fragen der Berechnung von komplizierten, stark gesättigten magnetischen Kreisen unter Anwendung des Systems der nomographischen Methoden, die vom Verfasser während seines langjährigen Aufenthaltes in der Sowjetunion ausgearbeitet wurden. Seine ersten Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet hat der Verfasser in seiner Doktor-Dissertation in Moskau beschrieben und in den Jahren 1936/37 in sowjetischen wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. In den folgenden Jahren wurde die nomographische Methode erheblich vereinfacht und bei der Lösung der in der Praxis vorkommenden komplizierten Fragen in der Konstruktion von elektrischen Maschinen auf immer weiterem Gebiet anwendbar. Gleichzeitig wurden die einzelnen Lösungsmethoden von Teilaufgaben zu einem ganzen System verallgemeinert.
Sodann wurde das verallgemeinerte System der nomographischen Berechnungsmethoden der magnetischen Kreise von elektrischen Maschinen sowohl theoretisch als auch experimentell einer Überprüfung unterzogen. Die seitens des Verfassers und von anderen wissenschaftlichen Forschern durchgeführte nomographische Untersuchung der magnetischen Kreise verschiedener Gleichstromzugmotoren bewiesen, welche großen Erfolge sich bei der Anwendung der neuen Methoden ergeben. Mit Hilfe dieser Methoden konnte man sowohl genau feststellen, welchen Einfluß die Ankerrückwirkung und die Sättigung der Polschuhe auf die Form der Potentialkurve des Kommutators ausüben als auch bestimmen, wie sich die magnetischen Verluste längs des Läuferumfangs genau verteilen. Außerdem ließ sich ermitteln, wie die Verteilung der magnetischen Größen von der Änderung der Form von Luftspalt und Polschuhen abhängt. Mit den bisher üblichen Methoden hätte die Lösung dieser Aufgaben eine solch umfassende Arbeit erfordert, daß einige von ihnen als praktisch undurchführbar betrachtet werden mußten.
Der Vergleich der experimentellen Resultate der Forschungsabteilung im Moskauer »Kirow-Dynamowerk«, die sie bei der Untersuchung der
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