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Sonderdruck aus Z- ang. Entomologie Bd. 47. (1960) 2, S.149195Alle Rechte, au* die der Obersetzung, des Nachdrucks und der photomedi. Wiedergabé, vorbehalten VERLAG PAUL PAREY HAMBURG 1 SPITALERSTRASSE 12Die paläarktischen Arten der Gattung Aelia Fabricius 1803 (Hern. Het. Pentatomidae)Von Eduard Wagner Mit 18 AbbildungenAllgemeinesDie Gattung Aelia wurde 1803 von Fabricius beschrieben. Genotypus ist A. acuminata Linné 1758. Gattungssynonyma liegen bisher nicht vor. Es gibt aber auch nur wenige zusammenfassende Bearbeitungen der Gattung. Sie stammen überdies fast alle aus dem vorigen Jahrhundert und behandeln stets auch nur die Arten eines enger begrenzten Gebietes wie die klassischen Werke von Küster, Douglas et Scott, Mulsant et Rey, Puton, Stäl u. a. Die grundlegende Arbeit unter ihnen ist diejenige von Fieber (1868). In ihr werden immerhin 12 Arten aufgeführt und beschrieben. Spätere Autoren haben sich dann stets nur mit Arten-Gruppen aus der Gattung beschäftigt oder sogar nur einzelne Arten beschrieben. Von größerer Bedeutung sind hier die Arbeiten von Horváth (1903) und Kiritschenko (1914), die größere Gruppen betreffen und auch Bestimmungstabellen enthalten.Die Gattung hat auch Vertreter in anderen Zonen. Sie werden in dieser Arbeit nicht berücksichtigt mit Ausnahme von A. fieberi Scott 1874, bei der der Verdacht besteht, daß ihr Verbreitungsgebiet in die Paläarktische Region hineinreichen könnte.Nach unseren heutigen Kenntnissen wird die Gattung im paläarktischen Raum durch 26 Arten vertreten. Der Verfasser hat versucht, möglichst bei jeder Art die Type oder doch authentisches Material zu untersuchen. Leider war das nicht in allen Fällen möglich. 3 der paläarktischen Arten sind dem Verfasser unbekannt geblieben und konnten nicht untersucht werden: A. aspersa Jakovleff 1903 aus China und Tibet, A. demissa Kiritschenko 1914 aus Nordturkestan und A. contorta Kiritschenko 1929 aus Trans-kaspien.TrennungsmerkmaleDie Arten der Gattung Aelia F. zeichnen sich durch eine große Übereinstimmung in Form und Zeichnung aus und darin dürfte auch der Hauptgrund für die Schwierigkeit ihrer Bearbeitung liegen.Die Färbung ist bei allen, mit nur wenigen Ausnahmen, ein helles Ockergelb, das oberseits von einer schwarzen oder schwarzbraunen Zeichnung nach einem ständig gleichen Zeichnungsmuster überdeckt wird. Die Intensität der Farbe dieser Zeichnungen kann innerhalb einer Art erheblich schwanken. Zu dieser Zeichnung kommen noch eine Anzahl von Längsschwielen hinzu, die stets hell gefärbt sind und ebenfalls stets die gleiche Anordnung zeigen.Über die Mitte von Kopf, Pronotum und Scutellum zieht sich eine mehr oder weniger durchlaufende Schwiele, die in den folgenden Zeilen als Mittel-