Bővebb ismertető
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Das Buch
»Der Román >Die Pfirsichtöter< stellt eine Allegorie dar. Aus einer Márchenwelt tauchen Strukturen unseres heutigen Lebens empor. Herrschende und Dienende stehen einander gegenüber. Ort der Handlung ist ein SchloB: >Die Herrschenden wohnen im Sein, das nicht schafft und auch nicht geschaffen wird, sie wohnen im SchloB< - wie es in der Sprache des Romans heiBt. Zum Symbol der einen wird der rundé Tisch des Schlosses, an dem sie speisen und ihre Gespráche führen, zum Symbol der an-deren die Kloake hinter dem SchloB, die alles auffángt, was von den Herrschenden kommt Es sind achtzehn Esser, von denen dies alles seinen Ausgang nimmt: Adlige verschiedener Ránge, die Philosophen und Künstler zu ihrer Unterhaltung in ihre Rundé aufgenommen habén. Für die Bediensteten sind sie die Bilder aller Bilder, sie schreiben vor, sie erlauben, sie sind die Pfirsichtöter. Der Pfirsich auf dem Rund ihres Tisches kommt aus dem Süden, und wenn die Fürstin nicht will, daB diese Frucht auch hier, in den Gárten ihrer Diener, wáchst, nimmt sie die Ságé und falit die zarten Báumchen. Mit anderen Worten: Die Pfirsichtöter, die die Ordnung reprásentieren, das MaB ver-walten, bringen den Tod und würden ihn in einem unbewegten Sein ewig bringen, wenn hinter der Masse der Dienenden nicht die kleine Schar der Aufbegehrenden stünde.« (Die Welt)
Der Autor
Alfréd Kolleritsch, geboren 1931 in Brunnsee/Steiermark. Her-ausgeber der >Manuskripte<. Veröffentlichungen in Zeitschrif-ten und Anthologien: >Protokolle<, >Ver Sacrum<, >Literatur und Kritik<.