Bővebb ismertető
I. Allgemeines
Anatomische Vorbemerkungen
Die beiden Pleurabölilen stellen seröse Säcke dar, in denen sich die Lungen reibungsfrei bewegen können. Jeder Lungenflügel stülpt sich gewissermaßen vom Mediastiaiim her in einen geschlossenen Pleurabeutel ein, nimmt einen Überzug als LujigenfeU (Pleura visce-ralis—s. pulmonalis) mit, während das zweite Blatt (Pleura parietaUs) wandständig liegenbleibt. Man unterscheidet an ihm eine Pars costovertebralis (costalis). Pars diaphragmatica und Pars mediastinalis; deren an den Herzbeutel angrenzender Abschnitt wird noch gesondert
Septum mediastinale
Pleura costalis
Pleura mediast.
Pleura diaphragmat.
Sinuspleurae phrenicq-costalis
Pleura mediastinalis
Pleura costalis
Pleura diaphragmat.
Pericardium parietale
Abb. L Topographie des Mediastinums. Frontalsohnitt durch den Thorax (halbschematisch).
(Aus Corning)
als Pars pericardiaca bezeichnet. Der spitzwinlcUge Spalt zwischen den ersten beiden ist der Sinus phrenico-costalis. Er stellt einen Komplementärraum dar, dessen Eröffnung für die Vergrößerung dór atmenden Lunge Platz schafft, analog dem Sinus costomediastinalis (Abb. 1). Diese „Räume" sind ebenso wie die Pleura-„Höhlen" unter physiologischen Verhältnissen nichts anderes als kapilläre Spalten. Die Grenzen des Brustfelles liegen etwas tiefer als die der Lungen. Die Organe in der Mitte zwischen den beiden Pleurasäcken bilden das Mittelfell (Mediastinum = „quod per medium stat"). Durch die Lungenwurzel wird dieser Raum — allerdings unvollständig — in eine Pars ventralis und dorsalis geteilt. Zu den Gebilden im vorderen Mediastinum zählen Reste der Thymus, Arcus aortae, A. pulmonalis, Nn. phrenici, Trachea und Bronchen — zum hinteren Mittelfell rechnet man u. a. Ösophagus, Aorta thoracica, Nn. vagi, Ductus thoracicus. Das Herz liegt größtenteils im ventralen Abschnitt (Abb. 2).
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