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Vorbemerkung
Fünf abenteuerliche Geschichten enthält dieser Band; sie handeln von Indianern und weißen Männern, von erbitterten Kämpfen, von Treue und Freundschaft, von Verrat, Geldgier und gewaltsamem Tod. Sehen wir uns einmal den historischen Hintergrund dieser Geschehnisse an.
Bis zum Beginn des siebzehnten Jahrhunderts war der riesige nordamerikanische Kontinent nur von Indianerstämmen besiedelt, die zum großen Teil in den weiten Prärien und Wäldern lebten und sich hauptsächlich von der Jagd ernährten. Anfang des 17. Jahrhunderts dann gründeten englische Auswanderer an der Ostküste Amerikas erste Ansiedlungen, auch Holländer und Franzosen kamen ins Land. Im Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783 erhoben sich die englischen Siedler gegen den König von England, dem sie Untertan waren. Im Kampf gegen die britischen Kolonialtruppen gewann das Land seine Freiheit, die Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika hatte geschlagen. Das Schicksal der Ureinwohner Amerikas, der vielen Indianerstämme, hatte sich damit aber nicht gebessert, im Gegenteil: von der Ostküste Amerikas aus drangen die Weißen immer weiter nach Westen vor, sie vertrieben die Indianer aus ihren angestammten Wohngebieten und Jagdgründen. Dabei wendeten die Eroberer zumeist Gewalt an, sie unternahmen blutige Ausrottungsfeldzüge gegen die Indianerstämme, aber auch Betrugsmanöver waren ihnen recht und billig. So wurden, um den Schein des Rechts zu wahren, mit den Indianerstämmen häufig Verträge abgeschlossen. Gegen ein lächerlich geringes Entgelt verzichteten die Indianer darin auf riesige, bis dahin ihnen gehörende Ländereien. James Fenimore Cooper hat in seinem Roman „Satanzehe", der um die Mitte des 18. Jahrhunderts spielt, einen solchen „Vertrag" genau beschrieben. Ein reicher Holländer und ein reicher Engländer haben