Bővebb ismertető
Vorwort
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Damit der Aufbau unserer Friedenswirtschaft planmäßig voranschreitet, ' kommt es darauf an, daß jeder Werktätige von der neuen Einstellung zur Arbeit durchdrungen ist und die sichere Beherrschung der praktischen Fertigkeiten mit einem gediegenen Fachwissen verbindet.
Aus den Reihen der angelernten und ungelernten Arbeiter sowie aus dem noch lernenden Berufsnachwuchs müssen neue Facharbeiter und Spezialisten für den Produktionsprozeß herangebildet werden. Ihre Schulung muß umfassend und gründlicli sein und doch in einem auf das Mindestmaß beschränkten Zeitraum erfolgen. Das neue Fachbuch soll dabei entscheidende Hilfe leisten.
Das vorliegende Buch behandelt die Raschelmaschine und die Technologie ihrer unerschöpflichen Mustermöglichkeiten. Es berücksichtigt besonders die neuesten Maschinenkonstruktionen des volkseigenen Wirkmaschinenbaus und hält sich in der Stoffauswahl und -gliederung an den Lehrplan der „Fachschule für Textil- und Bekleidungsindustrie Karl-Marx-Stadt". Das Spulen und das Schären einer Kette, die Masehineneinstellung sowie das schwierige Gebiet der Legungen und Bindungen erfordert sorgfältige und streng sachgemäße Arbeit. Dies ist nur dem möglich, der die einzelnen Teile seiner Maschine genau kennt und deren Zusammenwirken zur Musterbildung versteht. Für einen reibungslosen Ablauf des Arbeitsprozesses mit dem Ziel der Planerfüllung ist die richtige Handhabung und Pflege der Maschine von hohem Wert.
Mit seinen vielen Bildern, Maschinen- und Musterfotos sowie Legungs-bildern dient dieses Buch gleichermaßen als leichtverständliches Hilfsmittel für den Lernenden wie als Nachschlagewerk für den Fachmann. Wenn es dazu beiträgt, den ungelernten und angelernten Arbeitern sowie dem jungen Nachwuchs das nötige Rüstzeug für die Qualifizierung zum Facharbeiter zu vermitteln, hat es seinen Zweck erfüllt.
Dem VEB Wirkmaschinenbau Limbach-Oberfrohna 1, Werk 11 Apolda/Thür, danke ich für die bereitwillige Unterstützung bei der Schaffung dieses Buches. Anregungen zu dessen Verbesserung werden dem Verfasser stets willkommen sein.
Lichtenwalde, März 1953
Der Verfasser