Bővebb ismertető
Lehnen wir uns fest an die Herzen, die uns lieben, und sagen wir uns eins: wenn wir viel leiden, so gibt man uns auch viel Liebe, und das läßt uns wohl so manche Last ertragen. Geliebt zu werden ist so viel. Die Liebe geht allem vor — dann
kommt die Arbeit — und weiter gibt es nichts.
* *
Nichts stiftet so viel Gutes als das Leid. Die modernen Lehren und die modernen Grübeleien haben die Schwäche mit einer Art von Heiligenschein umgeben. Man ist geneigt anzunehmen, daß die Schmerzen, die nicht die unseren sind, oder solche, die nicht wenigstens ein Herz gebrochen haben, keine Schmerzen waren. Ich denke, wir stimmen dieser Auffassung nicht bei. Jeder leidet, hat gelitten, und wird leiden, bis an die äußerste Grenze seiner Kraft. Aber es ist der
Grundgedanke großer Seelen: nicht zu zerbrechen.
•» *
Betrachten wir die Zukunft wie ein offenes Meer, das wir durchsegeln werden. Von Tag zu Tag wird das Fahrzeug die Stürme zu überwinden haben; aber es dreht und wendet die Segel viel leichter, als es von weitem den Anschein hat. Hoffen wir auf das Unbestimmte, und das ist einzig das Wahre in der Zukunft, Denn das Mögliche und das Sichere sind Spielzeuge, unaufhörlich durch unerwartete Ereignisse zerbrochen. Hoffen wir auf das Unerwartete!
GOBI NE AU.