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In der Bahnhofshalle herrschte wilder Trubel. Es hatte den An-schein, als ob ganz London auf Reisen ging. Joe King blieb stehenund wechselte den schweren Koffer zur anderen Hand. Gary, sei-nem jüngeren Bruder, befahl er:Bleib dicht hinter mir. Wenn du dich hier verläufst, dann fährtuns der Zug vor der Nase davon, bevor wir dich wiederfinden.Seine flinken Augen suchten die riesige Halle nach dem großenSchild ab, auf der die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge ver-merkt waren. Dort sollte nämlich das Rendezvous mit seinenFreunden und Mr. Dixon stattfinden. Die Menge versperrte ihmdie Sicht. Mit entschlossenen Schritten ging er auf sein Ziel zu undüberzeugte sich dabei immer wieder, daß Gary dicht im Schleppwar.Der Zwölfjährige sperrte Mund und Augen auf, als er hier so vieleMenschen aus aller Herren Ländern sah. Da gab es Italiener, diemit temperamentvollen Handbewegungen aufeinander einredeten;bärtige Inder mit bunten Turbanen umklammerten ihre Koffer;pechschwarze Neger studierten den Fahrplan. An den Kioskenwurden Zeitungen, Obst, Zigaretten, Süßigkeiten und Reisepro-viant verkauft. Es war das erste Mal, daß die beiden Brüder mitdem Zug in den Urlaub fuhren. Gewöhnlich brachte sie ihr Vaterin den großen Ferien im Auto zu seinem Bruder nach Norfolk, wosie auf der Farm mithelfen durften. Zweimal hatten sie auch schonan Schulausflügen teilgenommen, aber auch nur mit dem Omni-bus. Deshalb waren sie jetzt sehr aufgeregt.Endlich sah Joe King über den Köpfen einer Gruppe Reisendereine dichte Rauchwolke aufsteigen. Darunter zeigte sich kurz einrundes, gesundes Gesicht mit einem lustigen Schnurrbart, aus demdie unvermeidliche Pfeife herausragte. Joe King peilte nach besterApachenart das Rauchsignal an und zog seinen jüngeren Bruderhinter sich her. Gleich darauf hatte er Mr. Dixon erreicht und sahmit einiger Erleichterung, daß auch Donna Fortescue und Kenny