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Jer Himmel hatte sich an diesem Morgen einen Mantel aus JS Watté angezogen, der sich undurchdringlich über die Stadt legte. Gabi half ihrem kleinen BrúderTommi auf den Stuhl und von da auf den Tisch, der unter dem Fenster stand. Tommi hauchte gegen die Scheibe und rieb dann emsig mit dem Ármel darauf herum. Ich kann gar nichts sehen!" klagte er enttáuscht. Ich seh' ja die Háuser über-haupt nicht mehr! Gabi, mach das doch mai sauber!" Gabi lachte. Das geht nicht, kleiner Dummkopf", sagte sie. Das hat mit der Scheibe nichts zu tun." - Wieso nicht?" - Weil drauBen Nebel ist." - Was ist Nebel, Gabi?"Tommi setzte sich auf das Fensterbrett, preBte seinen Teddy an sich und blickte seine groBe Schwester erwartungsvoll an. Nebel ist, wenn man drauBen nichts mehrsieht. So wie jetzt. Dann können keine Autós fahren und keine Flugzeuge startén, und die Kinder finden den Weg nach Hause nicht mehr."Und der Weihnachtsmann?" fragte Tommi erschrocken. Kann der jetzt auch nichts mehr sehen?"Gabi sah ihren kleinen Brúder amüsiert an: Der Weihnachtsmann kann natürlich auch nichts sehen, das ist klar!"-Und derSchimmel, der den Schlittenzieht?"-Der sieht auch nichts!" Und wenn er gegen den Laternenpfahl stöBt und sich den Kopf weh tut, was ist dann, Gabi?" Tommis Stimme klang immerángst-licher. Der Teddy, den erfest an seine Brust preBte, bekam keine Luft mehr und lieB kraftlos die Beine baumeln.Dann", antwortete Gabi im Hinausgehen, dann muB derWeihnachts-mann eben irgendwo anhalten und warten, bis der Nebel vorbei ist." Aber er kann doch nicht warten!" schrie Tommi ihr verzweifelt hinter-her. Er hat doch keine Zeit mehr! Es ist doch heute schon Heilig-abend, und er hat noch so viel zu tun!"Da Gabi ihn nicht mehr hören konnte, wandte sich Tommi an seinen Freund, den Teddy. Hör zu", erklárte er ihm. Wir müssen den Weihnachtsmann finden und ihm den Weg zeigen, damit er sich nicht ver-irrt."Tommi holté seine Mütze aus dem Schrank, die rote mit der langen Troddel, und den Schal, den Gabi ihm letztes Jahr zu Weihnachten gestrickt hatte. Der war so lang, daB Tommi sich dreimal darin ein-wickeln konnte. Dann hob er den Teddy auf, der mit dem Gesicht auf dem FuBboden lag, sah ihm ernst ins Gesicht und strich die zerdrück-ten Haare über den Glasaugen zurecht. Wir müssen jetzt ganz leise sein, Teddy", flüsterte Tommi, damit uns niemand hört." Tommi öffnete vorsichtig die Tür des Kinderzimmers. lm Flur war es ruhig. Aus der Küche hörte er das Summen des Rührgerates, mit dem seine Mutter den Kuchenteig zubereitete. Es roch nach Pfefferkuchen und gebratenen Ápfeln.Als er auf die StraBe trat, zog Tommi seinen Teddy unter dem Anorak hervor und nahm ihn in die Arme. Wir müssen nach rechts gehen, in die Stadt", erklárte ihm Tommi. Es ist ganz leicht, weiBt du. Ich kenne den Weg. Wir müssen nur immer den StraBenlaternen nachgehen. Dann kommt der groBe Platz mit dem Weihnachtsbaum und mit den vielen Lichtern, und dann sind wir auch schon bei der StraBe mit dem Kaufhaus, wo der Weihnachtsmann steht. Wenn dir kait ist, kannst du