Bővebb ismertető
VorwortIn den Volkssagen besitzen wir einen unersdiöpflidben Sdiatz. In ihnen wird uns nidbt nur die tiefe Weisheit vieler Generationen überliefert, sondern sie geben uns auch Einblick in die früheste Entwidklung der Völker. Diese Dichtungen - die ältesten DicJitungen überhaupt -gehen auf Zeiten zurück, als es noch keine Gesdiichtssciireibung in unserem Sinne gab, und sie zeigen, wie sicii die Menschen einst die Naturkräfte erklärten, welchen Sinn sie ihrem Leben gaben und welche Aufgaben sie sich stellten.Sturm und Regen, Blitzsdilag und Naturkatastrophen hielten sie für das Werk von Gottheiten, die man mit Tier- und Menschenopfern günstig stimmen mußte. Meere und Gebirge, die Luft und das Erdinnere dachten sie sich von ihnen bewohnt. So waren sie in Geisterglauben und Gespensterfurcht befangen, und in den Sagen fand dies seinen Ausdruck.Aber um so strahlender und sieghafter treten uns in diesen Dichtungen die Gestalten der Helden und Befreier entgegen. In ihnen, den Überwinden! der Ungeheuer, der wilden Tiere und unmenschlidien Tyrannen, den Empörern selbst gegen die Götter, sdiufen sich die Völker hohe Vorbilder. In ihnen sehen wir die besten Kräfte der Menschen jener Zeit, ihre kühnsten Träume und ihre herrlidisten Taten verkörpert. Und gerade die Sagen der Griechen zeigen uns eine Fülle solcher, in unvergänglicher Schönheit erstrahlender Heroengestalten.