Bővebb ismertető
Ein Anruf Kollegen, die beim Fernsehen arbeiten - Journalisten und Textautoren -, schátze ich sehr. Gerade deshalb habe ich trotz wiederholter Aufforderungen auch nie versucht, ihnen ihre Arbeit streitig zu machen. Mir scheint in der Tat, daB den Worten, die den »Rohstoff« unserer Arbeit bilden, mehr Gewicht und Dauerhaftigkeit beschieden sein dürfte, wenn sie der »Bestándigkeit« des bedruckten Papiers und nicht der »Ungegenstándlichkeit« elektronischer Impulse anvertraut werden. Wie dem auch sei, jeder ist ein Gefangener seiner eigenen Geschichte: Die meine, soweit sie von Bedeutung ist, ist die eines Menschen, der vor allém Zeitungsredaktionen und Verlage und keine Fernsehstudios mit Kameras, Scheinwerfern und Kulissen kennengelernt hat. Der Leser darf beruhigt sein: Ich möchte diese Gedanken, die eigentlich auf einer Konferenz über Massenmedien diskutiert werden müBten, hier nicht weiter vertiefen und mich auch nicht über Autobiographisches auslassen. Das bisher Gesagte sollte schon ausreichen, um begreiflich zu machen, wie sehr mich ein Anruf überraschte (ja, in gewisser Weise sogar unangenehm über7