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EinleitungTeilhards Werk und seine Bedeutung für die Öffentlichkeit-V Seit langem hat kein Naturwissenschaftler die öfiEent-lidikeit so erregt wie Teilhard de Chardin, der Paläontologe aus dem Jesuitenorden. Leidensdiaftlidie Ablehnung auf der einen und enthusiastisdie Zustimmung auf der anderen Seite charakterisieren die Haltung bezüglich seiner Gedanken. Zwar hat man sich daran gewöhnt, daß heute Naturwissenschaftler zu Fragen Stel-limg nehmen, die ihre Fachgrenzen überschreiten. Die Naturwissenschaft konnte so tief in die Schichten der Wirklichkeit eindringen, daß allgemeine menschliche Probleme und grundsätzliche Fragen der Erkenntnis auftauchen, die unmittelbar das naturwissenschaftliche Erkenntnisbemühen berühren. Die Grenzfragen moderner Naturwissenschaft erhalten allergrößte Bedeutung für die Position des Menschen in der Welt. Die breite Öffentlichkeit empfindet das selbst und nimmt daher an den Äußerungen der Naturwissenschaftler über ihr Fach und die Tragweite ihrer Erkenntnisse einen solchen Anteil, wie es höchstens noch zu den Zeiten Galileis geschah. Insofern wäre die Gestalt Teilhards, der im Jahre 1955 sein Leben beschloß, nichts Außergewöhnliches. Was aber diesen Mann gegenwärtig in besonderer Weise in das Blickfeld der Öffentlichkeit rückt, das ist der Umstand, daß es schon längst nicht mehr nur um seine Gedanken selbst geht, daß gar nicht mehr so sehr seine Äußerungen über sein Fach und über die naturwissenschaftliche Methode gemeint sind, wenn so emotional von ihm gehandelt wird. Vielmehr scheinen dieM.iäiI : ' II ! ' I