Bővebb ismertető
Die Aufforderung des Herrn Verlegers, daB der Herausgeber seine in Journalén und Taschenbüchern verstreuten Erzáhlungen und Marciién sammeln und Neues hinzufügen möge sowie da6 dieser mit einigen herzgeliebten, seinen Dichtungen geneigten Freunden nach langer Trennung wirklich an einem Serapionstage wieder zusammentrat, veranlafiten dies Buch und die Form, in der es erscheint. Ebendiese Form wird - mufi an Ludwig Tiecks Phantasus" erinnern. Wie sehr würde der Herausgeber aber bei dem Vergleich beider Werke verüeren! - Abgesehen davon, dafi es ihm wohl nicht beikommen kann, den die ganze Seele ergreifenden Dichtungen des vollendeten Meisters die seinigen an die Seite stellen zu wollen, so enthalten die dort eingeflochtenen Gespráche auch die tiefsten scharfsinnigsten Bemerkungen über Kunst und Literatur; hier soll die Unterhaltung der Freunde, welche die verschiedenen Dichtungen miteinander verknüpfl, aber mit das treue Bild des Zusammenseins der Gleichgesinnten aufstellen, die sich die Schöpfungen ihres Geistes mitteilen und ihr Urteil darüber aussprechen. Nur die Bedingnisse eines solchen heitern unbefangenen Gespráchs, in dem recht eigentlich ein Wort das andere gibt, können hier zum Maöstabe dienen. Auch fehlen der Gesellschaft die holdén Frauen, die im Phantasus" ein mannigfaltiges anmutiges Farbenspiel anzuregen wissen.