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Ich kannte Anita N. nur flüchtig, obwohl wir beide seit Jahren auf der Dobbertiner Baustelle arbeiteten, bei der kleinen mecklenburgischen Stadt, in der nach dem Kriege kaum mehr als hundert Menschen lebten, inzwischen jedoch zwanzigtausend oder mehr, meist junge Leute. Anita war ledig, Mutter einer achtjáhrigen Tochter, Diplom-Ingenieur, Abteilungsleiter im Projektierungsbüro. Ich schátzte sie auf fünfundzwanzig Jahre, doch sie war zweiunddreifiig, wie ich spáter erfuhr. Auffállig war ihr langes schwarzes Haar, das bis zu den Schultern reichte und bei den lebhaften Gesten und Kopfbewegungen, mit denen sie ihre Worte 7