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Der Soldat Trenkel ist froh, daß ihn keiner sieht, und er hat Angst, weil ihm keiner hilft. Was da mit erhobenen Händen aus dem Laubwald herauskommt, sind unzweifelhaft Frauen. Vier junge Frauen in der Uniform der Roten Armee. Und sie gehen auf ihn zu, als hätte er sie gerufen und als wisse er, was da zu tun sei für einen, der mit entsicherter Maschinenpistole mutterseelenallein auf einem schmalen Waldweg steht. Ihre Schritte sind langsam und zögern und sie starren ihn an, als ob er jetzt irgend etwas tun oder wenigstens sagen müßte.
Aber der Krieg ist erst zwei Tage alt, und von Weibern hat man dem Soldaten nichts gesagt. Weiber sind nicht vorgesehen, und überhaupt hat er sich den Krieg ganz anders vorgestellt. Vor einer Stunde hat sein Panzerregiment den Flugplatz bei dem Städtchen Slonim besetzt. Nur ein paar Schüsse sind gefallen, dann haben sich die Russen ergeben, oder sie sind davongelaufen. Aber es sind noch Hunderte im Wald, und Trenkel hat das verdammte Gefühl, daß sie gar nicht wissen, daß das wirklich der Krieg ist.
Der Soldat Trenkel weiß es. Vorgestern, am Sonntag, hat man es ihm gesagt, und heute morgen hat er an den Löchern für die beiden ersten Toten der Kompanie mit-