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Die Sozialisieriing der Zinshäuser.
Im alten Regime war der Hauszinswucher einer der grössten Sünden des profitgierigen Kapitalismus. Jene Kapitalisten, die auf irgendeinem Wege aus Spekulationen, Ausbeutung der Arbeiter oder anderen unmoralischen Einkunftsquellen grosse Vermögen angehäuft haben, investierten ihr Geld als sicherste Anlage in ein Zinshaus, in welchem sie dann den Mietzins nach Belieben feststellen konnten. Hiedurch dachten sie bis zum Ende ihres Lebens für sich selbst, dann aber für ihre Nachkommen ein arbeitsloses, reichliches Einkommen sichern zu können.
Zu den ersten und wichtigsten Aufgaben der Diktatur des Proletariats gehörte daher die Befreiung des Proletariats von der Tyrannei, der mit diesem wichtigem Lebensbedürfnis, der entsprechenden Wohnungsmöglichkeit Wucher treibenden Kapitalisten, die den Arbeiter, wenn er nur über einen bescheidenem Lohn verfügte, nicht dazu kommen liess, eine gesunde und geräumige Wohnung zu erhalten, sondern ihn dazu zwang, nach der schweren Tagesarbeit mit vielen anderen Genossen zusammen in dunklen, nassen »Zimmer« genannten Löchern zu wohnen, die hiedurch wahre Brutstätten der verschiedenen ansteckenden Krankheiten wurden.
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