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ZUM GELEIT
Die Olympischen Spiele von Tokio waren keine zukünftige Antike. Zwar verkündete ein Kaiser, der noch göttliche Verehrung erfahren hat, ihren Beginn. Aber wenn er erschien, erklang elektronische Musik. Für viele waren es seltsame, nie gehörte Töne, symbolisch vielleicht für die olympische Bewegung der kommenden Jahrzehnte. In Tokio ging nichts zu Ende, es fing etwas an.
Das mag auch für unsere Mannschaft gelten, die mehr war als eine gesamtdeutsche Ausgedachtheit. Dichter, Fachleute und Fotografen werden nun von ihrer Gemeinsamkeit erzählen, von den großen Kämpfen und davon, wie wir noch ganz gut mitgekommen sind.
Neue Anstrengungen sind im Gange, wir denken schon an Mexiko, 1968. Der olympische Rekord ist niemals vollkommen, dann hätte er seinen Sinn verloren. Immer werden die zukünftigen Dimensionen die gewesenen übersteigen. Das gilt aber nicht nur für den Rekord, sondern auch für die Jugend, die nach ihm und nach anderen hohen Zielen strebt. Mehr ist nicht zu wünschen. Alles übrige leitet sich von daher ab.
In diesem Buch werden Professor Diemund Ritter von Halt nicht mehr zu Wort kommen. Das allen Menschen beschiedene Los hat ihnen die Möglichkeit verwehrt, wie seit vielen Jahrzehnten, die Spiele in Tokio noch einmal mitzuerleben. Dem Andenken dieser beiden Olympier sei das Werk in Dankbarkeit gewidmet.