Bővebb ismertető
In den frühen Morgenstunden des zweiten Mai 1972, einem Dienstag, bewegt sich eine Lastwagenkolorine der französischen Armee durch den Pariser Bois de Boulogne. Gemächlich und ohne Hast fahren die fünf Mannschaftsfahrzeuge. Nichts deutet auf einen besonderen Auftrag hin. Die dünnen Antennen auf den Fahrerkabinen wippen im Fahrtwind. Passanten, die die Kolonne sehen, wenden kaum den Kopf. Nichts Außergewöhnliches, daß man Militärkolonnen im Bois begegnet.Die ersten Sonnenstrahlen schieben sich von Osten her über das Häusermeer, heben die Spitzen des Invalidendomes und des Eiffelturms aus dem Nebeldunst. Alle Anzeichen deuten auf einen frühsommerlich schönen Tag.Dann trennt sich die Lastwagenkolonne. Das letzte Fahrzeug bleibt zurück und schließlich stehen. Ein anderer Lkw biegt rechts in eine Seitenstraße ein. Die ersten drei Wagen beschreiben einen weiten Bogen und halten ebenfalls.Als die Kirchenglocken der Seine-Metropole die fünfte Morgenstunde einläuten, springen Militärangehörige in Feldmonturen von den Pritschen, schwärmen aus und nähern sich, Maschinenpistolen im Anschlag, von allen Seiten einer alten und vernachlässigt wirkenden Vüla. Zur gleichen Zeit stoppt die Polizei den vorbeiführenden Verkehr, sperrt die Rue nationale Nummer 185. Alle Fahrzeuge werden umgeleitet. Nur sechs Limousinen des Militärischen Abwehrdienstes haben freie Fahrt.Die Wagen halten vor dem Portal. Eine Gruppe Zivilisten steigt aus und verteilt sich an der Hausfront. Fast lautlos. Es werden keine Befehle erteüt. Die Aktion ist bis ins kleinste vorbereitet. Der Chef der Gruppe, Ca-