Bővebb ismertető
Über dieses Buch Der Román >Die sterbende Jagd< wurde nach seinem Erscheinen von der Kritik emphatisch begrüfit und gewürdigt. Hans Egon Holthusen schreibt in seinem Essayband >Der unbehauste Mensch< über das Buch: »Gerd Gaisers Prosaepos über den Untergang eines deutschen Jagdfiieger kor ps steht auf einsamer Höhe, es ist gewifi das beste Kriegsbuch in Románform überhaupt. Ein bedeutendes Talent bemdchtigt sich eines bedeutenden und ihm gleichsam zugestimmten Themas und erreicht die Stufe der Meisterschaft. Das Buch ist realistisch und symbolisch zugleich, die technischkriegerische Welt erscheint in einem hochpoetischen Licht. Der sóidatische Slang, das skurrilmanierierte Fliegerlatein ist - ein einmaliger Glücksfall! - vollkommen einverwandelt in den magischen Strom der epischen Poesie. Nicht ein einzelner Mann ist der Held dieses Buches, sondern das Kollektív der Fiieger, eine Rasse von unromantisch gesehenen Rittern der Maschine, von denen es heifit: >Sie hatten zuviel Zeit und gar keine vor sich. Sie besafíen eine Intelligenz ohne Wortschatz . . eine todgeweihte Bande von Spöttern und Technikern, die einer nach dem anderen verschwinden. Ein Buch voll spröder Melancholie, voll suggestiver Schweigsamkeit für die Ungeheuerlichkeit der moralischen Situation des deutschen Soldaten, die mit dem Ver standé kaum zu durchdringen war.«