Bővebb ismertető
I. Unsere Stellung im AllDen Betrachter des Sternhimmels können zwei gegensätzliche Gefühle überkommen: Zum einen vermittelt die funkelnde Pracht der Sterne und des Milchstraßenbandes ein Gefühl der Geborgenheit und der Ordnung. Unvermittelt kann jedoch diese Stimmung umschlagen. Er sieht sich dann vor einem gigantischen Abgrund, allein in der Leere des Alls, welche jedes menschliche Vorstellungsvermögen sprengt.Versuche, die Welt in ihrer Gesamtheit zu erfassen und die Gesetze, nach denen sich die Himmelskörper bewegen, sowie ihr Wesen zu ergründen, haben die meisten Kulturen gemacht. Die Kosmologie, die Lehre von dem Zustand der Welt als Ganzem und ihrer Entwicklung, gehört zu den schwierigsten Fragestellungen der Astronomie. Unsere Kenntnis über den Zustand und die Entwicklung des Kosmos und der darin existierenden Objekte hat sich zwar gegenüber früheren Zeiten ungeheuer erweitert, ist aber trotzdem noch nicht so weit gediehen, daß man ohne Hypothesen und Spekulationen auskommen kann. Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Langsamkeit des Ablaufs der Entwicklung der stellaren Objekte, so daß diese nicht direkt verfolgt, sondern nur indirekt abgeleitet werden kann. Außerdem liegt unserer Sicht der Welt die Forderung zugrunde, daß die physikalischen Gesetze universelle Geltung haben, also räumlich und zeitlich unveränderlich sind. Von der Antike bis in unsere Zeit hält der Disput über das Aussehen des Kosmos an. Beide Vorstellungen, daß das Universum unendlich und ewig oder endlich in räumlicher