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Cannery Row ist mehr als nur eine Straße, es ist die Gegend der ölsardinen und Konservenbüchsen, ist ein Gestank und ein Gedidhit, ein Knirsdien und Knarren, ein Leuchten und Tönen, ist eine schledite Angewohnheit, ein Traum. Cannery Row — in Monterey, Kalifornien, zusammen- und auseinander-gesdileudert — besteht aus Alteisen, Blech, Rost, Hobelspänen, aufgerissenem Pflaster, Baustellen voll Unkraut und Kehrichthaufen, aus Fischkonservenfabriken in Wellbledischuppen, aus Wirtsdiaften, Hurenhäusern, Chinesenhütten, Laboratorien, Läden voll mit Kram, aus Lagerhallen und faulen Fisdien. Die Einwohner? Huren, Hurensöhne, Kuppler, Stromer und Spieler, mit einem Wort: Menschen; man könnte mit gleichem Recht sagen: Heilige, Engel, Gläubige, Märtyrer — es kommt nur auf den Standpunkt an.
Frühmorgens, wenn die Sardinenflotte vom Fang heimkehrt, watsdieln schwerfällig die Netzeschlepper laut pfeifend in die Bucht. Die tiefbeladenen Boote landen da, wo die Konservenfabriken ihre Schwänze ins Meerwasser taudien. Das Bild ist mit Absicht gewählt, denn sagte ich, daß die Sardinenfabriken ihre Mäuler ins Meer tauchten, so böten die verlöteten Fische, die am andern Ende zum Vorschein kommen, keinen Anlaß zu einem schönern Vergleidi.
Die Fabriksirenen schrillen, und im ganzen Ort klettern Männer und Weiber in ihre Kleider, rennen zur Cannery Row hinunter und an die Arbeit. Blendende Wagen befördern die