Bővebb ismertető
Die geographische Situation des Szeklertums in dem östlichen Teile des ungarischen Staats.
iebenbürgen, im geographischen Sinne Südost-Ungarn, ist ein von einer, der natürlichen Formation gemäß zu dem Gebirgs-system der Karpathen gehörenden hohen Gebirgskette um-gürtetes Becken. Sein ganzer mittlerer Teil ist Hügelland, mit einer durchschnittlichen Höhe von 400—500 Meter über dem Meeres-Spiegel. Die Ostkarpathen ziehen sich als mächtiges Randgebirge von Norden, von den Märamaroser Alpen angefangen, in südöstlicher Richtung bis zu dem fm Südwestwinkel Siebenbürgens sich erhebenden Gebirgs-block Csilydnos hin, wo sie sich fast rechtwinklig brechen und als südliches Randgebirge von Osten westwärts bis zum Eisernen Tor an der Unteren Donau fortlaufen und Siebenbürgen als Schutzmauer von dem rumänischen Königreich trennen.
Im Westen bilden die das Becken dem ungarischen Tiefland zu abgrenzenden Berge keine so bestimmte Scheidelinie, wie das östliche und das südliche Grenzgebirge. Der Gebirgsrand ist hier viel mehr zerklüftet und niedriger, durch die Täler zahlreicher zum Wassersystem der Donau gehörender Flüsse auch viel fahrbarer. Die nach Westen sich fortwährend senkende Gebirgsgegend geht fast unmerklich in die östlich des Theißflusses gelegene Ebene des ungarischen Tieflandes über.
Dieses 102,787 Quadratkilometer umfassende Gebiet hat der Trianoner Friedensvertrag dem Königreich Rumänien angeschlossen. Auf dieser Fläche lebt nach den Angaben der-Volkszählung von 1910 eine 5.265,000 Köpfe zählende Bevölkerung, und zwar gegenüber 2.800,000 Rumänen 1.705,000 Ungarn, 560,000 Deutsche, 54,000 Serben und 146,000 Slowaken, Kroaten, Bulgaren usw. Diese verschiedenen Nationalitäten leben durchaus nicht bloss in zerstreuten kleineren Spracheninseln zwischen das Rumänentum eingezwängt, sondern auch
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