Bővebb ismertető
Imre Madách, ein sechsunddreißig jähriger ungarischer Landedelmann, Verfasser etlicher ungedruckter Dramen und Gedichte, schreibt in Alsó-Sztregova, einem verlassenen nordungarischen Dorfe, in dreizehn Monaten Die Tragödie des Menschen". Eine kühne und gewaltige Schöpfung, ein Werk von weltliterarischem Rang. Eine Dichtung, die das Leben des Menschen und der Menschheit umfaßt.Schon der Titel verpflichtet: Die Tragödie des Menschen". Dante nennt seinen poetischen Kosmos Göttliche Komödie" und Milton sein biblisches Epos Das verlorene Paradies". Imre Madách (sprich: Madaatsch) empfängt den Mut zu so verpflichtender Benennung seines Werkes von den Großen, mit denen er sich im Geiste unterhält. In Madáchs Studierzimmer grüßen von draußen die Hügel im farbigen Kleide der jeweiligen Jahreszeit, die Kinder des Dichters jauchzen irgendwo in Hof und Garten, seine Mutter ruft ihnen liebe Worte zu, die Laute der Dorfbewohner dringen herein. Aber hier haben große Geister ihren Wohnsitz aufgeschlagen: Goethe, Bjnron, Victor Hugo. Und hier schattet Persönliches : Krankheit und Sorge und der Schemen der durch ihn in eine ferne Provinz verbannten treulosen Gattin. Nur hier, in diesem Zimmer, kann Imre Madách, geistig mutterseelenallein, sein großes Werk empfangen und zur Welt bringen.