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VORWORT
Die vorliegende Arbeit beruht vornehmlich auf meinem im Jahre 1924 verfaßten zweibändigen Werke „Maximilian und Charlotte von Mexiko", in dem in einem Anhange die Korrespondenz Napoleons III. mit Kaiser Franz Josephs jüngerem Bruder Ferdinand Max, dem späteren Kaiser von Mexiko, sowie der Kaiserin Eugenie mit Maximilians Gattin, Charlotte von Belgien, im Originalwortlaute gegeben ist. Ihm lag das bis dahin völlig unbekannt gewesene, bis zum Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie im Jahre 1918 unzugängliche, sogenannte mexikanische Geheimarchiv zugrunde. Als nämlich Maximilian von Mexiko im Jahre 1866 erkannte, daß seine mit höchstem Idealismus erstrebte Aufgabe, dem mexikanischen Volke Gedeihen und Glück zu bringen, fehlschlage, hatte er zuerst die Absicht, nach Österreich heimzukehren. Dazu ließ er schon viele seiner Habseligkeiten und die Akten seines Geheimarchivs, bis auf wenige ganz geheime Stücke, auf die österreichische, im Hafen von Vera-cruz liegende Fregatte „Novara" bringen, welches Schiff er zur Heimreise benützen wollte. Er änderte aber seine Absicht und entschloß sich zu seinem Unglücke, in Mexiko auszuharren. Doch blieben die wichtigen Papiere seines Archivs auf dem k. u. k. Kriegsschiff und kamen unberührt in die Heimat nach Wien zurück.
In der vorliegenden Arbeit ist weiters auch seither durch mich neugefundenes Archivmaterial sowie die