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Dick Martins letzte Tat als beamteter Detektiv von Scotland Yard war die Verhaftung Lew Pheeneys, der in dem Verdacht stand, an dem großen Bankeinbruch in Helborough beteiligt gewesen zu sein. Er fand ihn in einem Café.
»Was gibt's, Colonel? Wo fehlt's bei der hohen Obrigkeit?« fragte Lew fast heiter, indem er nach seinem Hut griff. |j;'
»Fragen Sie lieber, woran es in Helborough fehlt«, sagte Dick und machte die Bewegung'des Geldzählens.
»Heilige Großmutter! Bleiben Sie mir mit Helborough vom Leibe! Bankeinbrüche mache ich längst nicht mehr!«
»Oho, mein Freund! Was taten Sie zum Beispiel Dienstag nacht?«
Ein breites Lädieln verschob den Mundwinkel in dem gemütlichen Gesicht des Einbrechers.
»Wenn ich es Ihnen sage, lachen Sie midi todsicher aus!«
»Versuchen Sie es immerhin mit mir!« meinte Dick, und seine blauen Augen funkelten vor Vergnügen.
Lew antwortete nicht sogleich. Er schätzte in Gedanken die Gefahren einer allzu großen Aufriditigkeit ab.
»Ich hatte einen Auftrag auszuführen, über den ich nicht gern spredien möchte«, sagte er endlich. »Einen furchtbaren Auftrag . aber nichts, wofür man mich belangen könnte«, setzte er hastig hinzu.
»Und Sie wurden gut bezahlt?« fragte Dick ungläubig.
»Glänzend! Ich bekam einen Vorschuß von einhundertfünfzig Pfund. Ja, nun sperren Sie die Augen auf, verehrter Herr Detektiv, aber es ist die reine Wahrheit. Ich sollte Schlösser aufknacken. Sie wissen, es Ist mein Fach; aber diese Schlösser widerstanden all meiner Kunst, und der Ort, an den Ich geführt wurde, war grauenhaft. Nicht für eine Wagenladung von Gold würde Ich diese Arbeit wiederholen. Aber Ich verdanke Ihr ein erstklassiges Alibi. Ich kann beweisen, daß Ich die fragliche Nacht Im >Gasthof zur Post< In Chichester verbrachte, daß Ich dort um acht Uhr zu Abend gegessen habe und um elf Uhr sdilafen gegangen bin. Ich täte Ihnen ja gern den Gefallen, Mr. Martin . . .
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