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Die Entstehung von Oxford
Obwohl die Römer Oxford offensichtlich wegen seiner ungesunden und ebenen Lage nicht schätzten (sie ignorierten die Stadt), war es für die Sachsen ein strategisch wichtiger Standort. Sie siedelten sich nahe am Zusammenfluß von Themse und Cherwell an.
Der erste schriftliche Hinweis auf Oxford steht in der angelsächsischen Chronik aus dem Jahr 912. Es gibt jedoch eine beliebte Legende, die die sächsische Prinzessin Frideswide als Gründering bezeichnet: Sie wollte Nonne werden und, um einem königlichen Freier zu entkommen, versteckte sie sich im Wald (bei Binsey); der Freier erblindete, sie betete für seine Genesung und gründete aus Dankbarkeit ein Kloster im Jahr 727. Später wurde auf dem Grundstück der Priorei von St. Frideswide (1121), die als Schutzheilige von Oxford galt, 'Christ Church' gebaut ('das Haus von Christus in Oxford', heute meist nur 'das Haus' genannt).
Die Normannen bauten eine Burg in Oxford, und im Laufe des 12. Jh. entwickelte sich die Stadt immer weiter. Wie, warum und durch wen die Universität entstand, ist jedoch bis heute noch ungeklärt.