Bővebb ismertető
An einem schönen Sommertag des Jahres 1954 nahm der Leiter einer Knopffabrik in Ost-Berlin, eines volkseigenen Betriebs, den Hörer ab und wählte die Nummer eines Berliner Grossisten. Als sich am anderen Ende des Drahtes eine Stimme meldete, war der rundliche, rotbäckige Otto Bauer nichts als geschäftlicher Eifer. „Ich habe Vollmacht, mit Ihnen zu verhandeln, Herr Hoffmann", sagte er. „Wenn Sie also noch einmal mit Ihren Mustern herkommen könnten, dann könnten wir die Sache genauer besprechen." Eine Stunde später befanden sich Herr Bauer und Herr Hoffmann bereits in intensiven geschäftlichen Besprechungen. Außer seinem Buchhalter hatte Bauer als technischen Berater auch noch seinen Werkmeister bei sich, den er, als Hoffmann kam, in sein Büro gebeten hatte. Die Besprechung, bei der es sich hauptsächlich um Preise und Lieferungstermine handelte, dauerte fast zwei Stunden. Doch als Hoffmann das Büro von Herrn Bauer verließ, hatte er nicht nur einen Vertrag in der Tasche, sondern außerdem ein Begleitschreiben, worin Bauer die wesentlichsten Einzelheiten ihrer geschäftlichen Abmachung schriftlich fixiert hatte. Dieses Begleitschreiben nahm Hoffmann noch am selben Abend mit nach Hause. Dort schloß er sich in seinem Arbeitszimmer ein und vertiefte sich bis gegen ein Uhr morgens in den eng geschriebenen Text. Zwar glaubte er schon gegen Mitternacht, das, was er suchte, gefunden zu haben; dennoch verbrachte er eine weitere Stunde damit, das Ergebnis wieder und wieder zu überprüfen. Die verschlüsselte Mitteilung, die er dem Text des Begleitschreibens schließlich entnommen hatte, war