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EINE SILVESTERNACHT IM WELTRAUM Niko blickte zur Sonne, die nun bald hinter der Erdkugel verschwinden würde. Ja, da war sie, die gute alte Erde - 2000 Kilometer weit entfernt. Es sah aus, als hatte sie sich auf die Seite gelegt, um auszuruhen. Aber sie ruhte nicht, sie rollte unentwegt weiter. Immerfort veránderte sich ihr Gesicht. Kontinente glitten vorüber und die blitzenden Fláchen der Ozeane. Mutter Erde zog gerade ihre letzte Rundé im altén Jahr. Es war der Silvesterabend des Jahres 1998. Wir sollen hereinkommen, André. Hörst du nicht? Warwara hat sich bestimmt schöngemacht. Für dich natürlich." LaG diese Anspielungen, Niko. Übrigens bin ich gleich fertig. Will nur noch die Naht zu Ende schweiíSen." Niko stand auf einem etwa zwölf Meter langen und fünf Meter dicken Rohr und verfolgte durch das Fenster" seines stáhlernen Helmes die letzten Handgriffe des Kameraden. Er trug ebenso wie André einen Schutzanzug, der dem eines Tiefseetauchers áhnlich war. Arme und Beine hatten unter den dichtschliefíenden Gelenkvorrichtungen volle Bewegungsfreiheit. Die Hánde bedienten von innen her mehrgliedrige Greifzangen, die es bei einiger Übung ermöglichten, jeden beliebigen Griff sicher und genau durchzuführen. Auf dem Rücken des Manties befanden sich der Luftregenerator und der Wármeregler. Im Helm war neben einigen Kontrollinstrumenten eine kleine Funkanlage angebracht, die für eine Verstándigung mit der AuCenwelt sorgte. Ja, die AuCenwelt! Überall lagen oder vielmehr schwebten groCe Rohré, Halbkugeln, Scheiben und Stahltráger. Es ging hier zu wie in der Montagehalle einer Werft, und da waren auch zwei máchtige, glánzende Rundkörper, an die diese Einzelteile geschweifit, geschraubt oder sonstwie montiert wurden. Aber eine Halle gab es hier nicht. Niko schaute um sich: untén nichts, oben nichts, rundum nichts! Überall gáhnende Tiefe - der