Bővebb ismertető
Großmeister schien noch älter als der Gutsherr, doch er besaß eine Drahtigkeit, die das Alter kein bisschen beeinträchtigt hatte. Er wirkte so, als könnte er das Schwert, das er trug, immer noch todbringend einsetzen. Sein Blick vermittelte eine Schärfe, die der Junge noch nie zuvor bei einem Mann gesehen hatte. Er zwang sich, nicht zusammenzufahren, als die grauen Augen sich auf ihn hefteten, und der Musterung so reglos wie möglich standzuhalten, fest entschlossen, sich nicht anmerken zu lassen, dass ihm vor ängstlicher Unruhe Schmetterlinge im Bauch zu flattern schienen. Schweigend harrte er aus, die Mütze mit beiden Händen umklammernd, während die zwei Mäimer über ihn sprachen. Nie zuvor hatte der Junge erlebt, dass der Gutsherr sich irgendjemand gegenüber so wundersam höflich verhielt; er katzbuckelte vor Großmeister so, wie die Gänsehirtin vor ihm.
Der Junge hatte erwartet, die berühmte Eisenburg sähe wie eine Festung aus; stattdessen handelte es sich lediglich um eine Ansammlung von Gebäuden, die mutterseelenallein inmitten des öden Kahlmoors stand, mit schwarzen Steinwänden und schwarzen Schieferdächern. Das Innere war noch schmuckloser: kahle Wände, Bretterboden, Holzdecke. Kalter Wind seufzte durch ein unverglastes, vergittertes Fenster ins Innere und durch ein anderes hinaus. Zwei große Stühle, ein Tisch, ein Bücherregal, ein so sauberer Kanün, dass man glauben mochte, es hätte rue ein Feuer darin gebrannt - keine Kerkerzelle kormte trostloser
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